Das Kooperationsprojekt: Hospiz trifft Schule

 

"... und ich komme immer mit einem positiven Gefühl nach Hause. Durch den Umgang mit sterbenden Menschen lerne ich viel fürs Leben" 

sagte eine der Schülerinnen, die im ersten Projektjahr 2017/18 zu uns ins Hospiz gekommen sind. Seit Februar 2017 kommen jede Woche einige Schülerinnen des Hans-Carossa-Gymnasiums für circa 2 Stunden in das Gemeinschaftshospiz Christophorus in Kladow. Sie unterstützen die schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihre Angehörige in vielfältigster Weise in ihrem schwierigen Alltag hier. Sie verteilen frische Rosen in den Patientenzimmern, sie gehen gerne auf Wunsch der Patienten mit ihnen spazieren oder verteilen in den frühen Nachmittagsstunden mit dem neuen Teewagen Getränke und Gebäck. Dabei entstehen viele Gespräche. Das Hospiz ist nicht nur ein Ort der Traurigkeit und des Abschieds. Hier wir auch gelacht, auch mit den Patienten. 


"Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, wie die Patienten im Hospiz trotz des Bewusstseins des nahestehenden Todes lächeln und voller Kraft versuchen jeden Moment zu geniessen"

Das Hospiz ist vor allem ein Ort des Lebens, wenn auch der letzten Lebensphase. Eine sehr intensive Zeit für alle - auch für die Schülerinnen. Diese werden beim Projekt: Hospiz trifft Schule immer von ehrenamtlichen Paten sowie der Koordinatorin des Hospizes begleitet. Die Patienten nehmen die unterstützenden Angebote der Schülerinnen mit sehr großer Dankbarkeit an. 

Das Kooperationsprojekt, dass auf Initiative des Hans-Carossa-Gymnasiums zustande kam, ist eine große Bereicherung und wurde auch im laufenden Schuljahr 2018/2019 fortgesetzt. Das Projekt wird begleitet von der Koordinatorin Frau Kuban und der Sozialarbeiterin des Gymnasiums Frau Müller sowie den Religionslehrer/innen Frau Seel, Frau Plümke und Herr Rehberg. 

Für weitere Fragen zum Projekt können Sie sich wenden an:

Birgit Kuban, Tel.: (030) 365 099 - 12

Anja Müller, Tel.: 0151 / 62 92 11 68